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Algarve Motorhome Park Falésia . Nun hatte es uns auch einmal erwischt. Lange haben wir uns auf den Tomatostrand gefreut. Frei stehen, das Meer rauschen hören und nur ein paar Meter bis zum Strand. Leider war damit nach drei Tagen Schluß. An einem sonnigen Morgen klopfte es recht dominant an unserer Türe. Unser Glück war es, daß wir schon aus den Federn waren und somit komplett angekleidet die Tür öffnen konnten.

Auch in diesem Winter dürfen wir für einige Wochen der Kälte entfliehen und in den Süden von Europa hoffentlich sonnige und warme Tage verbringen.


Hinreise

Wir starten und nun liegen gute 400 Kilometer vor uns. Saarburg wird wie schon häufiger unser erstes Etappenziel.  Danach haben wir uns allerdings wieder komplett neue Ziele ausgesucht. Mit zwei Übernachtungen wollen wir Frankreich durchreisen. Da wir keine Mautstraßen/Autobahnen benutzen, dauert es etwas länger. Am vierten Abend stehen wir schon kurz vor der spanischen Grenze. Zwar immer noch Frankreich, aber nun ist es nur noch ein Hüpp und wir sind in Spanien. 
Wie unsere Reise ab da verlaufen wird, wissen wir auch noch nicht. Wie so oft hängt viel vom Wetter ab. Sollten wir angenehme Temperaturen und so gut wie keinen Niederschlag haben, dann geht es quer oberhalb von Madrid durch das Land. Geplant ist, daß wir ein kleines Stück über Nazare auf die Atlantikküste von Portugal stoßen. So weit so gut mit der Planung. Wir werden sehen, ob es uns gelingt unsere geplante Tour genauso zu fahren.


So nun sind wir schon drei Tage unterwegs. Klappt alles bißlang ganz. Leider habe ich mir (Olli) dummerweise kurz vor der Abfahrt den Mittelfußknochen gebrochen und muß so einen blöden dicken Schuh tragen. Fahren geht einwandfrei, aber leider fällt das Erkunden am Zielort etwas flach. Heute stehen wir in Saint Jean de Cole. Klasse kleiner Platz bei einem schönen Miniörtchen. Maike hat ihn etwas alleine erkundet. Tolle Bilder gemacht, die ich aber leider nicht hochladen kann, weil die Internetverbindung gruselig ist. Morgen gehts weiter um ca. 400 Kilometer, dann stehen wir schon direkt an der spanischen Grenze. Hoffentlich können wir morgen ein paar Bilder schicken. Bis Morgen und allen einen feinen Abend.

11.02.2019….wir sind schon ein gutes Stück voran gekommen. Wir befinden uns derzeit in Saint Jean Pied de Port und somit kurz vor der spanischen Grenze. Wir haben den Stellplatz angesteuert, da es hier wenig Alternativen gibt um frei zu stehen. Der Platz liegt günstig am Fuße einer kleinen Burganlage. 24h schlagen hier mit 8€ zu Buche.
Wir machen hier heute einen „Zwangsstopp“, da das Wetter gruselig ist. Viel Regen und den Bergen Schneefall. Da unserer weitere Route aber genau durch diese Berge führt, bleiben wir eine Nacht länger. Ab morgen soll nur noch die Sonne scheinen und die Temperatur auf gute zwölf Grad steigen. Dann hoffen wir auf ein schönes Bergpanorama mit tollen Bildern. Diese werden wir, wenn es unser W-Lan zu läßt, in unserem Abendbericht selbstverständlich direkt veröffentlichen.

Die Nacht zuvor hatten wir in einem urigen Örtchen Namens "Saint Jean de Cole" verbracht. Zum Übernachten ideal. Sogar eine komplette und gute Ver- und Entsorgung ist vorhanden. Die Koordinaten lauten N 45.419788 - O 0.840534
Maike hat sich noch kurz ein wenig umgeschaut, die Beine vertreten und Bilder gemacht.

13.02.2019…… angekommen in El Burgo de Osma.
Gestern Morgen sind wir voller Spannung in Frankreich gestartet. Es sollte die Paßstraße nach Pamplona gefahren werden. Am Tag zuvor hat es hier noch geschneit und eine Überfahrt kam für uns nicht in Frage.
Nun aber kein Problem. Der letzte Nebel hatte sich verzogen und für uns hieß es „Tschau Frankreich – Willkommen Spanien“.
Schon am Anfang der Strecke merkten wir schnell, daß man doch die ganze Zeit recht aufmerksam sein sollte. Gengenverkehr und ständige Fahrbahnverengungen brachten immer Spannung in Bude.
Ständige Serpentinen und 180° Kehren machen uns aber eigentlich immer viel Freude. Je höher wir stiegen, desto weißer wurde es.
Leider ging die Fahrt zu flott vorbei und wir begannen mit dem „Abstieg“.
Nach weiteren vierzig Kilometern hatten wir Pamplona erreicht. Hier wurde erstmal günstig Diesel eingesammelt. 250 Liter flossen in den Tank
und wir waren zufrieden mit dem Gedanken, daß wir uns nun die nächste Zeit darum nicht mehr kümmern müssen.
Unser Ziel hieß aber nicht Pamplona, sondern Alfaro. Die „Hauptstadt der Störche“ .
Leider konnten wir unseren Plan nicht in Tat umsetzten und die Altstadt zu erkunden. Meine olle Fußverletzung machte uns hier einen Strich durch
unser Vorhaben. Dafür standen wir aber schön und hatten eine klasse Fernsicht. Als ob die Störche es wußten, daß wir verhindert waren, kamen einige uns besuchen.
Heute Weiterfahrt nach „El Burgo de Osma“. Hier steht einem ein ausgewiesener Parkplatz direkt an der alten Burgmauer zur Verfügung.
Da wir so direkt an der Altstadt standen, habe ich auch einige Meter mit dem Spezialschuh versucht. Es ging erstaunlicher Weise recht gut.
Nach Erkundung und Stärkung machten wir es uns in der Sonne bequem. Uns wurde so warm, daß wir kurzerhand für kurze Hosen und T-Shirt
Entschieden. Es mag auf manche Spanier vielleicht etwas verstörend gewirkt haben, aber uns war ja schließlich warm ��

Nun verbringen wir den Abend entspannt im Wohnmobil und freuen uns auf den morgigen Tag.

04.03.2019…. Algarve Motorhome Park Falésia

Nun hatte es uns auch einmal erwischt. Lange haben wir uns auf den Tomatostrand gefreut. Frei stehen, das Meer rauschen hören und nur ein paar Meter bis zum Strand. Leider war damit nach drei Tagen Schluß. An einem sonnigen Morgen klopfte es recht dominant an unserer Türe. Unser Glück war es, daß wir schon aus den Federn waren und somit komplett angekleidet die Tür öffnen konnten.
Wir blickten in freundliche portugisische Gesichter. Nur wollte uns dieses mal keiner Orangen oder sonstiges Obst verkaufen, sondern die Herren waren von der GNR (Polizei) , in Uniform gekleidet und teilten uns mit, daß es hier nicht gestattet sei, zu übernachten. Tagsüber stehen ist kein Thema, aber Nachts….no..no..no.
Wir müssen aber ehrlich sagen, daß sie sehr nett waren und überhaupt nicht grob oder sonstiges, was man immer mal wieder gehört hatte.
Tja, was sollten wir machen. Der Traum vom "am Tomato Stehen", war für uns ausgeträumt. Es wurden Personalien, die Daten vom Fahrzeug aufgenommen und Bilder vom Fahrzeug gemacht. Sollten wir es nun in absehbarer Zeit nochmal wagen, uns hierher zu stellen, würde es teuer für uns werden. Beträge als Strafe von 200-500 Euro schweben immer so im Raum. Manchmal hat man Glück und es wird wochenlang dieser Platz nicht kontrolliert, oder leider mehrmals die Woche. Nun hatten wir Pech………
Wir mußten uns neu sortieren und überlegen, was wir nun machen. Ca. zwei Kilometer entfernt ist ein öffentlicher Stellplatz. Der „ Algarve Motorhome Park Falésia“
Hier stehen Freunde von uns , die wir sowieso für ein paar Tage besuchen wollten. Leider ist der Platz praktisch immer ausgebucht und somit ein spontaner Besuch kaum möglich. Nun hatten wir aber das Glück, daß wir ein paar Tage zuvor zwei liebe Menschen aus dem Emsland kennengelernt hatten, die mit ihrem Phoenix dort stehen. Sie wollten in einigen Tagen weiterreisen und wir versuchten den Platz zu übernehmen. Unser Freund Uwe hat sich voll ins Zeug gelegt und seine guten Kontakte zum Betreiber spielen lassen. Das Ding war in trockenen Tüchern :-) .
Für die Überbrückungszeit stellten wir uns in Sichtweite zum Stellplatz auf einer großen Wiese ab.
Nach ein paar Tagen konnten wir umsiedeln. Seitdem stehen wir hier und sind happy. Der Platz liegt ca. 200m vom Wasser entfernt und man kann ihn über einen kleinen Weg direkt vom Platz aus erreichen. Hier stehen wir für die kommende Zeit sehr sehr schön und mit 7 Euro die Nacht auch ziemlich günstig.
Über den Stellplatz mache ich die Tage noch genauere Mitteilungen und schieße auch ein paar Bilder, damit man es sich besser vorstellen kann.

Hier standen wir einige Tage in der Warteschleife, bis wir unseren Platz beziehen konnten. Er lag nur wenige Schritte vom Stellplatz entfernt. Es war ruhig und sicher.

Das ist unsere neue Heimat für die nächsten Tage. Wie lange wir bleiben wissen wir noch nicht. Bißlang gefällt es uns sehr gut. Wir stehen am hinteren Teil des Platzes, was soviel heißt, wir haben es nicht weit bis zum Meer. Zudem genießen wir einen netten Blick in die Natur, wie man unschwer am nächsten Bild erkennen kann.

Auf dem linken Bild sind MuH aus dem Emsland zu sehen. Die Zwei haben wir hier unten an der Algarve kennengelernt und einige sehr nette Stunden zusammen verbracht. Sie hatte viel zu erzählen und das machte das Ganze sehr unterhaltsam. Von Ihnen haben wir unseren Platz bekommen. Gute Weiterfahrt ihr Zwei und bis bald...……….

In ca. einem Kilometer Entfernung haben wir Maike`s neues Lieblingsrestaurant hier unten an der Algarve gefunden. Das " Quinta do Mel". Hier gibt es eine ansprechende Tagesspeisekarte mit wechselnden Gerichten. Man zahlt neun Euro pro Gericht und kann zwischen zwei Menus wählen. Das Restaurant ist im portugisischen Landstil gebaut und liegt ein weniger höher, sodaß man einen fantastischen Blick in die Ferne genießen kann.


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10.03.2019…..nun sind wir schon mittlerweile eine Woche auf dem Stellplatz und es gefällt uns sehr gut. Natürlich gibt es auch hier die typischen Stellplatzmarotten, wenn hier die Menschen teilweise seit drei Monaten miteinander leben, aber alles im Rahmen.
Wir haben uns dazu entschlossen, eine weitere Woche hier zu bleiben, da wir noch einige Aktivitäten planen, seitdem es mit dem Fuß so gut funktioniert.
Gestern waren wir nochmal mit den Rädern unterwegs Richtung Quarteira. Man kommt automatisch am mondänen Yachthafen von Vilamoura vorbei. Hier liegen hübsch anzusehende Yachten und Segelboote. Putzig sind auch die kleinen Nachwuchssegler anzuschauen. Hut ab, daß sie die Traute haben, mit den lütten Nußschalen raus aufs Meer zu fahren. Ist sicherlich nix für uns.

Kleiner Ausflug nach Fuseta…. ca. 50 Kilometer Entfernung von Falesia

Hier ein kleines Selfie mit Irmi und Uwe. Zwei gute Freunde, die wir mal vor Jahren in Vera/Spanien kennengelernt haben und seitdem in engem Kontakt geblieben sind. Mit den Beiden werden wir in den nächsten Tagen ein paar Unternehmungen bestreiten. Sie kennen sich hier schon sehr gut aus und wollen uns ein paar interessante Örtchen zeigen. Wir sind gespannt und natürlich wird es auch hierüber etwas zu berichten geben.
Hier noch eine kleine Information zum Tomato:
Scheinbar sind eifrige Investoren auf der Suche nach liquiden Käufern für schöne Wohnungen direkt am Meer. Ein Banner, den wir vor einigen Tagen entdeckt haben, weißt darauf hin, daß wohl geplant wird, den Tomato Beach zu bebauen. Ob es passiert und wann, scheint aber wohl noch in den Sternen zu stehen. Vor einiger Zeit hätte uns diese Nachricht noch ein wenig traurig gemacht, aber wenn man derzeit sieht, was auf dem Tomato los ist, ist es sowieso nicht mehr "unser Tomato"!
Unmengen von "Wilden und Aussteigern" belagern den Platz. Dutzende Kinder und Hunde strömen aus deren Fahrzeugen. Mehr darf ich dazu nicht schreiben sagt Maike, sonst würde ich mich wieder in Rage schreiben.
Hier wären wir auch abgehauen, wenn wir nicht "verscheucht" worden wären. Man fragt siech aber schon, warum nun nicht die GNR kommt und den Platz räumt.



Es geht endlich los......

Nun liegen ca. 3200 Kilometer vor uns. Es wird sicherlich wieder eine interessante Reise. Wir freuen uns.....