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Erste Hälfte der Fahrt.
Lotta auf Reisen
Zum Glück dürfen wir auch 2020 wieder dem Winter entfliehen und einige Wochen in Portugal und Spanien mit dem Wohnmobil verbringen. Mit dem Phoenix macht es immer riesigen Spaß, da wir auf fast nichts verzichten müssen. Den größten Teil der Reise möchten wir vollkommen Autark stehen und wenn möglich einsam. Das es an der Algarve anders sein wird, daß wissen wir.
06.02.2020
Die ersten drei Tage liegen hinter uns und bislang läuft alles wie am Schnürchen. Wenn man mal von dem scheußlichen Wetter in Belgien absieht. Ziemlicher Schneefall erschwerten die Fahrt Richtung Frankreich. Auch konnten wir nicht den ausgesuchten Platz anfahren. Die Mosel hat mächtig Hochwasser und alles war schlichtwegweg abgesoffen. Schnell hatte uns Maike aber eine Alternative gesucht.
Wir hatten eine ruhige Nacht und am nächsten Morgen ging es zeitig wieder auf die Piste. Wir hatten tolles sonniges Fahrwetter und die Kilometer rasselten nur so runter. Kleines Entsetzen dann an unserem Ziel. Die Zufahrt zu unserem Übernachtungsplatz war so eng ausgefallen, daß man gerade mal mit einem Kastencamper durchgekommen wäre. Schade eigentlich, denn auf Park4Night sah alles recht gemütlich aus. Wir erinnerten uns, daß wir im letzten Jahr hier ganz fantastisch bei Humbligny standen. Also Motor nochmal an und den Rest abstrampeln. Es war schon 17:30 und nach guten 500 Kilometern über Nationalstraßen war bei uns nun auch die Luft raus. Wir unternahmen noch ein langen Abendspaziergang um die Beine und den Rest vom Körper locker zu laufen. Lotta findet das natürlich auch immer super, wenn sie noch eine Strecke rennen darf.
Dritter Tag und weiter geht’s nach Notre Dame de Sanilhac. Wir sind nun schon auf Höhe Bordeaux und klopfen morgen Abend an die spanische Grenze. Bei Pau befahren wir die N134 um über die Pyrenäen zu gelangen. Bei Urdos übernachten wir auf einem verlassen Bauerhofgelände. Es soll da sehr urig sein. Wir sind gespannt und werden berichten. Die Tage dann mehr von uns Dreien…..

10.02.2020
Weiter ging es für uns nach einer entspannten Nacht Richtung Urdos an die französisch spanische Grenze in den Pyrenäen. Wir sind die N134
hochgefahren, die im übrigen wunderbar zu befahren ist. Landschaftlich ist die ganze Gegend sehr reizvoll. Auch die Fahrt über die N21 hat uns sehr gut gefallen. Schön die die Weinberge in der Region um Perigeux und Limoges. Hatten wir erst die bange Frage, ob wir den Platz in Urdos überhaupt anfahren können, weil es auf GoogleEarth erst recht schmal aussah. Der Platz liegt zwar abgelgen, allerdings in unmittelbarer Nähe an der N134 gelegen.
Für uns gab es kein Problem und unser Ziel war wunderbar zu erreichen. Die Gegend dort ist schon ein wenig speziell und urig. Das alte Bahnhofsgebäude, welches mittlerweile etwas zerfallen ist, hat schon etwas besonderes. Dazu noch die ganzen alten Bahnschienen, die zur Hälfte noch vorhanden sind, und die noch gut erhaltenen Tunnel. Es ist ganz speziell und schön gewesen für uns. Da es sich hier in den Pyrenäen noch um ein Gebiet handelt, in dem durchaus noch Braunbären vorkommen, waren wir natürlich schon ein wenig gekitzelt.
Wahrscheinlich aber hat in den letzten 30 Jahren dort niemand überhaupt mal einen Braunbären zu Gesicht bekommen, also, wieso sollte es bei uns dann gerade passieren, wenn wir mit Lotta gerade Pipi machen gehen. Wir hatten eine wunderschöne Nacht. Gespickt allerdings mit einer hörbaren Kulisse an Wildtieren. Aber ansonsten alles wirklich super. Es hat uns wunderbar gefallen.

Am nächsten Tag ging es dann für uns Richtung Spanien. Wobei Richtung Spanien ziemlich übertrieben ist, denn nach ca2 km hatten wir die Grenze schon erreicht und wir waren in Spanien. Wir fuhren durch ein beliebtestes Skigebiet bei Formigal.
Wir fuhren Richtung Huesca, wo wir unterwegs auch eine sehr günstige Tankstelle gefunden haben. Es flossen 250 Liter Diesel für 1,04 der Liter in den Tank. So war der Tank erstmal wieder fast ganz gefüllt und es sollte bis runter zur Algarve reichen. Unser heutiger Übernachtungsplatz war ein alter Bauernhof an einer einsamen Landstraße. Ca 500m von der nächsten Straße gelegen. Somit hatten wir absolute Ruhe und zudem noch einen schönen Blicke. Wir nutzen das schöne Wetter und die einsame Lage und packten den Grill aus. Wir hatten ein paar Rinderfilets mit nach Spanien gebracht, die jetzt auf den Grill wanderten.


Heute standen 250 km auf dem Zettel und es ging Richtung Teruel , wo wir einen wunderschönen Platz leicht abgelegen in den Bergen gefunden hatten. Ein Parkplatz , der gerne für Wanderer genutzt wird , sollte unser heutiger Übernachtung Platz sein . Wie anzunehmen war, war es auch hier sehr ruhig ohne Störung . Die Sonne stand am Himmel und die Temperaturen war schon sehr angenehm. Wir nutzten die Gelegenheit und haben uns noch für zwei Stunden mit dem Stühlchen in die Sonne gesetzt. Für Lotta war es alles schon ein wenig ungewohnt , denn sie kannte ich ja noch nicht , dass das Leben auch bei warmen Temperaturen draußen stattfinden kann .
Nach einer friedliche Nacht , sind wir zeitig aufgestanden um uns auf die nächste Etappe zu machen . Weiter Richtung Westen über Nationalsraßen sollten wir nach 250 Kilometer in Belmonte ankommen.
Werden fantastisches war Wetter und Kunden die Fahrt genießen. Wir fuhren durch eine Gegend, die durch Don Quichotte sehr bekannt ist. Hier findet man auf jeden kleinen Hügeln die markanten Windmühlen, gegen die er damals gekämpft hat. Genau auf so einem Hügel und genau bei diesen solchen Windmühlen habe ich uns für heute Nacht ein Quartier ausgesucht. Wir stehen leicht oberhalb von Belmonte, und haben einen fantastischen Blick in die Ferne. Der Himmel ist aufgerissen und die Sonne strahlt bei 18 Grad und fast Windstille. Wir haben den Nachmittag wirklich in der Sonne verbracht und nichts getan. Lotta hat ein wenig Löchet gegraben und fand es total spannend, immer auf der Suche nach kleinen dicken fetten schwarzen Käfern zu sein. Nun kommt der Abend und wir bereiten uns für den nächsten Tag vor. Die Fahrt geht weiter Richtung Westen, sodass wir schon bald an der portugiesischen Grenze ankommen. werden.

13.02.2020..... Terena / Portugal / Stausee / 38.6345 | -7.40669


Die letzten zwei Nächte verbrachten wir an Stauseen. Wir hatten in beiden Fällen richtig Glück, doch an dem wir uns nun befinden, ist einfach 100%!
Ein fantastischer Blick in die Ferne, mit der dazugehörigen absoluten Ruhe. Schnell viel die Entscheidung, hier zwei Tage zu verbringen. Lange Spaziergänge konnten wir hier unternehmen, was natürlich Lotta sehr in die Karten spielte. Der erste Kontakt mit Wasser bzw. einem See. Erst sehr zögerlich und leicht schissig, aber mittlerweile stampft sie da immer mal wieder sehr gerne rein.
Achso…. ich habe ja ganz vergessen zu erwähnen, daß wir zwischenzeitlich Portugal erreicht haben. Wir befinden uns auf Höhe Lissabon, allerdings auf der komplett anderen Seite von Portugal, nämlich an der spanischen Grenze.
Die kommenden Tage arbeiten wir uns leicht zur Mitte und dann gen Süden. Mit "leicht" meine ich morgen satte 25 Kilometer. Das Örtchen Monsaraz wir unser Ziel sein. Hier hat man die Chance direkt an der Burgmauer zu stehen, oder fünf Kilometer weiter auch wieder an eine Stausee. Dezeit gehen wir davon aus, daß wir beide Möglichkeiten probieren. Selbstverständlich an zwei Tagen :-)
Wie es und da so gefallen hat, wird dann in den kommenden Tagen hier stehen. Nun genießen wir weiter die Zeit vorm Wohnmobil und müssen noch ein wenig unseren Dackel bespaßen...

22.02.2020

Nach zwei wunderschönen und ruhigen Tagen an dem Stausee in Terena verlassen wir unseren „Stellplatz“ und es treibt uns sagenhafte dreißig Kilometer weiter gen Süden mit dem Endziel Monsaraz, welches in der Region Alentejo liegt.
In bzw. bei Monsaraz gibt es zwei Möglichkeiten zum Übernachten. Die Erste wäre, man stellt sich direkt am Castelo ab. Ein seperater Wohnmobilstellplatz ist dort ausgeschildert. Die Zufahrt ist etwas holperig, steil und kurvig. Mit etwas hin und her hätten wir es sicherlich geschafft, aber wir entschieden uns am Fuße des Castelo zu bleiben und parkten auf einem gepflasterten Platz, welcher in den Sommermonaten für Busse bereit steht. Nun war er schön leer und wir teilten das Areal lediglich mit einem weiteren Womo.
Nachdem die Sonne den dichten Nebel nach und nach aufgelöst hatte, merkte wir erst, welch fantastischen Blick man über das gesamte Tal hatte.
Unter uns erstreckte sich der weitläufige Gadiana mit seinen seenhaften Ausläufen. Ein wahnsinns Gebiet, welches wir später noch bei Drohenaufnahmen erkennen sollten. Unten am Wasser liegt der Praia Monsaraz, an dem sich unsere morgige Stell bzw. Übernachtungsmöglichkeit befindet.
Aber erstmal machten wir uns auf, um die alte Burganlage zu besichtigen.
Tja, zu viel sollte nicht erwartet werden. Es ist schön schnuckelig in den engen Gassen und das Schlendern macht viel Freude. Dennoch ist es auch schnell wieder vorbei, denn mehr als zwei/drei kleine Wege gibt es dort nicht. Standardmäßig wie in allen kleinen Tourieorten finden man auch hier Gastronomie und Krimskrambuden. Wir beschlossen wieder zum Womo zu gehen – Stühle raus – und den grandiosen Blick in der mittlerweile wolkenfreien Nachmittagssonne zu genießen. So langsam merkte man auch, daß Samstag war. Immer mehr Portugiesen trödelten hier mit ihren PKW ein und es wurde etwas lebhafter auf unserem Platz. Wir ließen uns aber nicht weiter davon stören und genossen das kühle Weizen mit einem großen Schuss Sonne im Gesicht.

Der nächste Tag………..

Wir wachten auf und wieder war das gesamte Gebiet in dichtem Nebel gehüllt. Da aber für heute sonniges Wetter versprochen wurde, machten wir uns keinen Kopf, verstauten unsere Sachen, damit wir den Phoenix vier Kilometer weit den Berg hinunterrollen lassen konnten.
Schwupps standen wir am Praia Monsaraz. Lediglich ein Wohnmobil leistete uns Gesellschaft. Das sollte sich aber im Laufe des Tages noch ändern.
Wie versprochen, verzog sich rasch der Nebel und wir konnten uns auf einen sonnigen Tag freuen.
Hier unten am Strand gibt es ein Restaurant, bei dem man Tapas und Ähnliches erhalten kann. Zu späterer Zeit war es auch mehr als gut besucht. Viele Einheimische wollten wie wir den Tag am Wasser verbringen und so war hier schon einiges los. Nachdem es uns doch ein wenig zu “unterhaltsam“ wurde, verzogen wir uns in ein ruhigeres Eckchen. Fortan stand dem Relaxtag nichts mehr im Wege. Für Lotta war es auch traumhaft schön. Mittlerweile fand sie es sehr abenteuerlich am Wasser und die anfängliche Angst war nun Neugier gewichen.
Wir unternahmen viele Spaziergänge und zu späterer Stunde startete ich dann noch die Drohne. Es ist manchmal schon sehr spannend, eine Region aus der Luft zu entdecken.
Zwei Nächte verbrachten wir hier, ehe es uns weiter zur Algarve ziehen sollte. Nachmittag erhielten wir einen Anruf von unserem Freund Uwe.
Er stand mit seiner Frau Irmi incl. Wohnmobil auf einem Stellplatz direkt an der Algarve bei Falesia. Hier würde in den kommenden Tagen direkt neben ihnen ein Platz frei und wir mit etwas Glück diesen nehmen könnten, wenn wir zeitig genug hier wären.
Naja, eigentlich wollten wir uns noch etwas Zeit lassen mit der Algarve, aber andersrum ist der „Motorhomepark Falesia“ absolut klasse und es ist sehr schwer, dort einen Platz zu erhaschen. Da in der Region Alentejo für die kommenden Tage sowieso eher nieseliges Wetter gemeldet war, entschlossen wir uns, die restlichen 200 Kilometer über Land Richtung Atlantik zu düsen.
Über unsere ersten Tage am Meer, gibt es dann in den kommenden Tage die ersten Berichte und Bilder