Grewe Reifen- Pula Wohnmobil Camping, camping pomer, pula, stellplatz, reisebericht, flairchen.de, maike steinmetz, oliver brinkmann, flair, camping,
Über uns
immer wieder Greetsiel
2010 Sauerland
2011 Störtebeckertour
2011 Italien
2011 Alleenstrasse
2012 Warnemünde
2012 Eifel
2012 Alpenstrasse
2013 Spanien
2013 Bretagne
2013 Österreich
2014 Spanien
2014 Österreich
2014 Kroatien
Pula Istrien
2015 Spanien
2015 Ostern
2015 Holland
2015 Harz
2016 Spanien/Portugal
2017 Portugal/Nordspanien
2019 Winter Portugal
2019 Schweden
2019 Deutschland
Pula Wohnmobil Camping

11.09.2014 | Punat/Insel KRK nach Pula/Istrien




Größere Kartenansicht

So nach drei Tagen in Punat sollte es für uns weiter gehen. Nachbarn auf dem Camping waren begeistert von einem Platz in Pula/Istrien. Dort steht man direkt an einer kleinen Bucht. Fahrzeit ca. vier Stunden und 160 Kilometer. Da das Wetter leider in den kommenden drei Tagen überall sehr mäßig ausfallen soll, machte es keinen Sinn weiter in Punat zu bleiben. Für drei Tage ist es ganz o.k. hier. Man kann auf einer netten Promenade bummeln, einige Restaurants laden zum essen und verweilen ein. Vielmehr ist hier aber leider nicht.
Somit fiel um 10.00 der Startschuß.
Bis Rijeka ging es über die Autobahn. Dann bogen wir auf die Küstenstrasse 66 ab. Wirklich empfehlenswert diese Strasse zu fahren. Wenn nun das Wetter noch etwas besser gewesen wäre, wäre unsere Begeisterung noch größer ausgefallen. Aber man muß es halt nehmen wie es kommt.



Unser Platz ist wirklich schön. Das Wohnmobil paßt noch so eben in die Parzelle. Blick direkt auf das Wasser. Jetzt warten wir ganz gespannt auf Samstag. Denn ab da soll es wieder bergauf mit den Temperaturen gehen. Gerne würden wir die Umgebung mit dem Radl erkunden, aber so macht es einfach keinen Spaß.
Zum Glück ist hier in direkter Nähe ein klasse Fischrestaurant. Da wollen wir heute mal hin und uns bekochen lassen. 
Unsere Nachbarn vom Platz in Punat hat es auch wieder hierher getrieben. Sie hoffen nun mit uns auf noch einige warme Tage in Kroatien.


Samstag 13.09.2014 Fahrradtour nach Pula City


Mit dem Fahrrad ging es nach Pula City. Von Pomer aus sind es etwa acht Kilometer. Leider fehlen an fast allen Landstrassen die Fahrradwege, sodaß das Fahren ein wenig anstrengend und auch ein wenig gefährlich ist. Das eine oder andere Mal wird man von den PKW bzw. LKW geschnitten.
Als wir Pula erreichten, waren wir angenehm überrascht. Die Altstadt war sehr gut gefüllt. Wir stellten unsere Fahrräder ab und stießen sofort auf einen netten Markt. Hier wurde Obst und Gemüse zum Schleuderpreis angeboten. Bei den Weintrauben konnten wir nicht nein sagen und nahmen eine große Tüte mit.

Wir schlenderten so durch die alten Gassen und bestaunten das rege Treiben. Die Cafès waren sehr gut gefüllt, vorallem mit jungen Menschen. Sie genossen es, endlich nach drei Regentagen wieder draußen sitzen zu können. Wir aber auch!!!!!

Nach einer Weile erreichten wir den Hafen. Nicht wie eine Marina mit netten Sport-, oder Segelbooten, nein ein richtiger Hafen. Mit großen und kleinen Frachtschiffen, Fischerbooten und auch diverse große und kleine Yachten. Hier lag gerade die Freedom vor Anker. Eine Charteryacht, die man für schlappe $ 500.000 mieten kann. O.k. die Crew ist im Preis enthalten. Was ein Schnapper!!!

Das Amphitheater Pula liegt direkt in Hafennähe. Schon sehr beeindruckend, wenn man soetwas sieht. Erstaunlich wieviele kleine Helferlein für den Erbau damals benötigt wurden. Ja, jetzt werden einige schreien, es waren vorallem Slaven.... ja aber Helferlein hört sich netter an....Hier noch einige kleine Infos aus Wiki geklaut:

Das römische Amphitheater in Pula (Kroatien) (kroatisch: Pulska Arena) ist mit einer Kapazität von 23.000 Besuchern das sechstgrößte seiner Art. Erbaut wurde dieses Amphitheater in den Jahren 2 v. Chr. bis 14 n. Chr. unter Kaiser Augustus. Vespasian (69–79 n. Chr.), der Auftraggeber des Kolosseums in Rom, ließ das Oval auf seine heutige Größe von 132 mal 105 Metern erweitern. Wie die Legende erzählt, wollte er damit seiner aus Pula stammenden Geliebten einen Wunsch erfüllen. Das Amphitheater bestand aus zwei übereinander angeordneten Arkadenreihen mit 72 Bögen aus weißem Kalkstein. Das Obergeschoss ist von 64 rechteckigen Fensternischen durchbrochen. Das Gebäude erreichte meerseitig eine Höhe von 32,45 Metern. Da sich der Bau im Osten an einen Hügel lehnt, ist die Fassade dort wesentlich niedriger und in der unteren Bogenreihe sind 32 Bögen als Anpassung an das Gelände teilweise oder ganz weggelassen worden. Im Inneren folgten die Sitzreihen der Hanglage. In der Antike diente die Arena für Gladiatorenkämpfe und zeitweise sogar für die Darstellung von Naumachien, also Seeschlachten. 

 



Impressionen von Platz in Pomer